Lucyda goes aktenkundig! – Eine Samstagstragödie

Heute war ein schöner Tag auf der Arbeit. Ich war eingeteilt von 11:30 – 16:30 – tatsächlich war ich da von 11:10 – 17:15 – und auch die ganze Zeit über allein. Normalerweise sollte es Samstags eher ruhig zugehen, weil eben keine Uni ist (wir befinden uns ja ganz prominent am Uniplatz in der Altstadt). Mitnichten. So von 12 bis 14 Uhr wusste ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es ging damit los, dass es keineswegs ruhig war, sondern es immer mal wieder kurz Zeiten gab, wo kaum was los war und dann bricht auf einmal die Hölle rein, zig Leute stehen an der Kasse, während andere Kunden halt unbedingt ihre Beratung haben wollen oder irgendwelche Sonderwünsche haben, zB. „hier, ich nehm die 10 Sachen“ – ich scanne sie ein, nenne dem Kunden die Summe und er meint „ach Moment, wo sind die Bleistifte? Ich hol noch schnell …

Neuer Nebenjob – Offensichtliches Ausnutzen

Ich arbeite seit gestern in einem Schreibwarenladen in der Heidelberger Altstadt, dessen Namen ich eher nicht nenne. Ist alles nicht so das Wahre. Gut, dass es nicht viel Geld gibt, hatte ich eigentlich befürchtet und das ist jetzt auch so. Bin als kassierende Aushilfe angestellt. Der Job ansich ist okay, kassieren eben – denk mal, wenn ich da mehr drin bin, ist es nicht mehr so stressig. Leider ist die Firmenpolitik nicht auf „Mitarbeiter motivieren“ gerichtet (also mehr zahlen, kulanter sein, angenehmes Klima), sondern auf „Mitarbeiter möglichst viel ausnutzen und wenn sie nicht mehr mitmachen eben den nächsten billigen Dummen einstellen“.