Gedankenkarussell um den Ukraine-Krieg

Wie viele andere auch hab ich zur Zeit große Mühe, meine Gedanken zum Krieg in der Ukraine zu sortieren. Es geht hier nicht um Politik und um die Frage, wie es dazu kam, dass Russland ein freies Land überfällt. Wann und wie oft die NATO Putin möglicherweise brüskiert haben könnte. Für mich gibt es da sowieso nur einen Schuldigen: Putin, der Mann, der seit rund 20 Jahren an Russlands Spitze sitzt. Nichts kann rechtfertigen, in ein anderes Land einzufallen und dort Städte und Menschen zu bombardieren. Nichts. Dass Putin dabei von Entnazifizierung spricht, macht die Sache fast zur Satire, wenn es nicht so traurig wäre. Der Mensch tendiert zum Vergessen, aber ich möchte nicht vergessen, was ich zur Zeit so denke und wie entsetzt ich noch immer bin. Daher wird das hier ein absolut persönlicher und tagebuchartiger Beitrag.

Die diesjährige Tomaten-Blamage

Ach Gottchen, haben wir es heute wieder schön draußen. Einer der zwei Sommertage diesen Sommer :D Ich sitze also draußen, genieße die Sonne und den Ausblick. Mein Blick wandert unweigerlich auf das traurige Gestrüpp am Rande der Terrasse. Die sogenannten Tomaten. Ach, ist das traurig. Die Hälfte der Pflanzen ist vertrocknet, die andere Hälfte ist gelb und die dritte Hälfte (ja!) trägt kleine Tomatenkügelchen, die ganz vorsichtig vielleicht noch rot werden. Manche Früchte tragen aber auch einen eher ungesunden Braunton. Hab ich noch nie gesehen sowas. Man sollte meinen, mit der Zeit kommt die Erfahrung, aber dem ist nicht so, wenn ich mir die Tomatentendenz anschaue. Ein kleiner Rückblick: Die ersten Cherry-Tomaten vor ein paar Jahren sind gut gelungen. Da hab ich einfach irgendwie Samen großgezogen und irgendwie hat alles gepasst. Die zweite Generation letztes Jahr ist …. iiiirgendwie ja schon gelungen, aber da haben wir zu den falschen Pflanzen …

Von den Toten auferstanden

Wuhu, der letzte Eintrag ist schon unfassbare, UNFASSBARE viereinhalb Monate (4,5!!) her. Ich glaube, ich habe noch nie eine so lange Blog-Abstinenz gehabt. Früher hab ich alle vier Tage (!) einen Beitrag rausgehauen, und jetzt? Was für Zeiten. Das kommt durch zwei Probleme zustande: Ich bin so aktiv auf YouTube und Twitch, dass mir die Zeit fehlt, irgendwas anderes zu tun außer genau das plus Arbeiten. Bedeutet: Kein Input für mich, über den ich schreiben könnte. Und natürlich nicht viel Zeit, wenn ich doch mal ein Serien-Review oder eine Buchrezension hätte. Außerdem waren Spiele immer ein wichtiger Teil in meinem Plejadium – und dieser Teil ist nun quasi komplett auf die Videoplattformen umgezogen. Ich möchte aber versuchen, das Plejadium trotzdem wieder zu beleben. Apropos Plejadium. Dieser Blog ist seit 2006 unter plejadium.de zu erreichen. Bis heute Morgen. Da dachte ich mir spontan, hey, lucyda.de wäre die bessere Adresse. Und schwupps …

Von Piraten und Kraken: Schlechte Doku, gute Doku

Leider bringen die meisten Dokus das Problem mit sich, dass schwer zu erkennen ist, was nun stimmt, und was dazu gedichtet wurde, um das Thema spannender rüberzubringen. Besonders, wenn es kein öffentlich-rechtlicher Sender ist, sondern etwa Netflix, die natürlich auch Geld mit ihrer Sendung verdienen wollen.
Mit dieser Thematik vor Augen möchte ich in diesem Beitrag über eine meiner Meinung nach ziemlich misslungene Doku über karibische Piraten meckern und danach zum Ausgleich einen berührenden Dokumentarfilm über einen Kraken vorstellen :D

Wohin ist das kindliche Weihnachten verschwunden?

Für dieses Jahr ist Weihnachten schon wieder rum, aber das Thema hat mich trotzdem weiter beschäftigt, und deswegen gibt’s jetzt einen nachweihnachten Beitrag über Weihnachten. Jedes Jahr würde ich gern wieder die kindliche Vorfreude auf Weihnachten erleben und das Gefühl haben, dass Weihnachten ist. Und jedes Jahr scheitert es aufs Gröbste. Aber warum eigentlich? Für diesen Beitrag hab überlegt, was denn Weihnachten als Kind – natürlich subjektiv gesehen – so besonders macht. Vielleicht gelingt es mir ja nächstes Jahr, mit den Erinnerungen aus diesem fast-schon-Tagebucheintrag hier, es wieder besser hinzubekommen.

Einkaufshygiene in Corona-Zeiten :D

Die ersten Einkäufe im Bankräuber-Kostüm liegen hinter mir! Seit einer Woche herrscht Maskenpflicht in Baden-Württemberg (bzw. deutschlandweit), damit man niemanden versehentlich anspucken kann. Zweimal habe ich es schon versucht, und beide Einkäufe waren irgendwie speziell. In zwei Jahren lachen wir (vielleicht darüber), und weil Lachen gesund ist und Spaß macht, halte ich die beiden Erfahrungen mal hier fest.

Manche sind eben gleicher: Über Sportwägen und Kurzarbeit

Ein BMW Cabrio biegt auf die Straße vor dem Haus ein. Das schicke Auto rollt auf den Parkplatz, ein ältlicher Mann mit Wohlstandsbauch, leger in Hemd und Jeans gekleidet, steigt aus und klingelt an Manfreds Haustür. Es ist Manfreds Chef. Bevor wir mehr erfahren, ist eine kleine Einleitung nötig. Die Geschichte, die ich gerade begonnen habe zu erzählen, trug sich in meinem Umfeld zu, aber die Person möchte aus nachvollziehbaren Gründen nicht genannt werden. Wir nennen sie daher einfach Manfred. Ich habe das ganze Drama mitbekommen und finde es einfach zu grotesk, um nicht drüber zu schreiben..