Sommer!

Mangels eines physischen Thermometers muss ich mich auf die aktuelle Internet-Angabe für meinen Wohnort verlassen, und die sagt: gemütliche, sonnige 25°! Eine unglaubliche Wohltat. Schon die ganze Woche ist es schön sonnig. Hier ein Bild von gestern vormittag.

Schönau Sommer
Aussicht von der Terasse, 5.06.2013, 9:40 Uhr (ja, so früh bin ich schon auf!)

Sonnenwetter zu Hause

Idylle pur :D Da macht sogar Müll runterbringen Spaß. Der Bach rauscht, eine leichte morgendliche Frische liegt noch in der Luft, trotzdem riecht es nach Holz, warmen Steinen und Gras. Ein Paradies. Rausgehen mit kurzen Sachen und warme Luft spüren <3
Und abends im Bett bei gekipptem Fenster rauscht der Bach auch und Grillen zirpen (sind das nicht Spätsommergewächse? Egal, hörte sich an wie Grillen) und ein Kuckuck kuckuckt und die Luft ist angenehm lau. Fast wie im Zelt schlafen – genau, im Urlaub :D
So darf es jetzt mal 10 Monate am Stück bleiben. Ok? Danke.

Außerdem wurde ich eben im Edeka ganz lieb von einer alten Dame angelächelt, einfach so. Faszinierend, wie sehr so ein kurzer Moment die Laune anhebt. Da gewinnt man ja vielleicht doch ein Stück Glauben an die Menschheit zurück. Unerwartet angelächelt werden – wie schön! Danke, alte Frau im Edeka.

Regenwetter im HiWi-Job

Trotzdem ist die Laune durchwachsen. Der HiWi-Job zieht ein wenig runter. Und das auch außerhalb der Arbeitszeiten – bin ja ständig per Mail erreichbar, und da kann ich noch so sehr eben einen Kaffee auf der Terasse getrunken und mich des Lebens gefreut haben. Wenn ich rein komme und die nächste Mail von Person X oder Y finde, wo auf bestehende und zu lösende oder auch neue Probleme hingewiesen wird, habe ich schon wieder Magenschmerzen.

Leider kann ich (bis jetzt?) die ernsteren Probleme nicht ohne Hilfe lösen, ich brauche zumindest Input von anderen Leuten (die oft nur ungern mitspielen und einen gerne genervt abstrafen – das Gegenteil eines freundlichen Lächelns :( ). Oder auch gleich tatkräftige Unterstützung vom Netzwerkadministrator. Der hat mir zwar heute versichert, dass es nervigere Personen gibt als mich im Institut (ein Kompliment, das mich wirklich freut). Aber kurz danach musste ich ihm leider beichten, dass ich selber einen Fehler gemacht habe. Nichts Schlimmes (habe mich auf die Aussage eines Mitarbeiters verlassen statt selbst zu recherchieren und die Aussage war leider falsch und daher wurden Netzwerkverbindungen falsch eingerichtet), aber doch peinlich und in dieser Situation einfach nur überflüssig. Nun trau ich mich erstmal für eine Weile nicht zu ihm hin, müsste aber eigentlich, weil sich Probleme nicht von selbst lösen .. aaargh.

Nun muss ich wieder raus in die Sonne, um die Laune wieder zu heben. Ein ewiges Hoch und Runter…

PS: Ich habe nun aus völlig verqueren und schwer zu beschreibenden Umständen nun 3 (DREI) Ersatzakkus für meine Kamera. Also insgesamt 4 Akkus. Ich brauche eigentlich einen. Auf einem mehrtägigen Trip ohne Lademöglichkeit vielleicht zwei. Also … wenn ich schon so viele Akkus habe, sollte ich auch für einige Wochen in der Wildnis verschwinden. Los gehts!

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